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Europa 07/01/2018

Alemania (Hüllhorst): Andauernde Regenfälle lassen Kartoffeln verschimmeln

Einige Felder in Hüllhorst wurden im Herbst nicht gerodet.

 Eine Hüllhorsterin meldete sich kürzlich in der Redaktion. Ihr Anliegen: Zwischen Gartenweg, Schillerstraße und Lusmühlenstraße würden sich zwei große Kartoffelfelder befinden, die noch immer nicht abgeerntet worden seien. Die dort wachsenden Kartoffeln einer Anbaufirma, die das Feld vom örtlichen Landwirt gepachtet habe, wären nun mit Sicherheit allesamt verschimmelt und damit wertlos.

Ein Unding, so ihr Vorwurf, zumal Lebensmittel etwa von der örtlichen Tafel regelmäßig benötigt werden. Stecken gar wirtschaftliche Gründe hinter der absichtlichen Verwahrlosung? Die Preise für Kartoffeln sind nach einer reichhaltigen Ernte niedrig, der Markt ist übersättigt.

Kreislandwirt Rainer Meyer kann die Verwunderung verstehen. "Der Gedankengang ist nachvollziehbar", sagt er. Die Vorwürfe kann er gleichwohl entschieden zurückweisen. "Niemand möchte Nahrungsmittel verschwenden." Vielmehr seien die Ernteausfälle auf die schlechte Witterung zurückzuführen. Seit Mitte Oktober habe es fast durchgehend geregnet, die Feuchtigkeitskapazität der Felder ist seit Wochen überstiegen.

»Ab Anfang Dezember machte die Ernte keinen Sinn mehr«

"Spätestens Anfang Dezember machte es dann einfach keinen Sinn mehr, die Kartoffeln noch aus der Erde zu holen", sagt Meyer. Denn verschimmelte Knollen stecken sich an, schnell sind weite Strecken des Feldes wertlos. Die Nässe beschleunige den Prozess deutlich, und die Hüllhorster Felder seien längst kein Einzelfall. "In ganz Norddeutschland stehen an den Stellen, an denen es im Spätherbst viel geregnet hat, noch nicht gerodete Felder", erklärt der Experte. Wirtschaftlich hätte es sich zu einem früheren Zeitpunkt allemal noch gelohnt, die Kartoffeln zu ernten - der Boden sei aber schlichtweg nicht befahrbar gewesen.

Hier müssen die Landwirte und Anbauunternehmen in einen sauren Apfel beißen. Denn nicht alle fauligen Kartoffeln kommen bei der Bodenbearbeitung im Frühjahr an die Oberfläche. "Das wird jahrelang für Ernteeinbußen sorgen", vermutet Meyer. "Aber selbst das ist noch besser, als auf einem unfruchtbaren Boden überhaupt nicht säen zu können."

Mit den Wetterproblemen kämpfen im Übrigen nicht nur Kartoffelhändler. "Auch einige Zuckerrüben stecken noch im Boden. Die Industrie rechnet schon mit Verlusten." Meyer persönlich, dessen Felder in Bad Oeynhausen in unmittelbarer Nähe der Weser liegen, konnte die Hälfte seines Winterweizens nicht aussäen. "In den vergangenen Jahren hatten wir oft Glück", sagt er. "Nun aber macht uns der Regen einen großen Strich durch die Rechnung."

Fuente: http://www.nw.de/lokal/kreis_minden_luebbecke/huellhorst/huellhorst/22022409_Andauernde-Regenfaelle-lassen-Kartoffeln-verschimmeln.html


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